Online-Seminar #9 Nachhaltige Baustoffe: Nachhaltige
Baustoffe im Visier –
Was können Stroh und Co.?
Di, 24. November 2020
16:00-19:10 Uhr

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Eine Veranstaltung der ZEBAU GmbH www.zebau.de

Programmübersicht #9 Nachhaltige Baustoffe

Nachhaltige Baustoffe imVisier – Was können Stroh und Co.?

 

Nachhaltige Baustoffe treten immer mehr in den Fokus des Bauens. Mit der zunehmenden Sensibilisierung für graue Energie, Lebenszyklusbetrachtungen und Klimafreundlichkeit bei eingesetzten Baustoffen gewinnen die Erkenntnisse um neue Baustoffe, deren rationeller Einsatz und Betrieb an Bedeutung. Dieses Online-Seminar betrachtet Produkte, Projekte und Perspektiven eines Wachstumsmarktes nachhaltiger Baustoffe.

Fortbildungsanerkennung: Die Veranstaltung wird für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 2 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 2 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 2 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.
Bitte beachten Sie, dass Sie die Fortbildungspunkte nur nach vollständiger Teilnahme an dem Online-Seminar erhalten.

Teilnahmebeitrag: € 35,- inkl. MwSt.
Kombiangebot 1 (limitierte Auflage): € 150,- inkl. MwSt. für alle 9 Online-Seminare (3.-24. November 2020).
Kombiangebot 2 (limitierte Auflage): € 180,- inkl. MwSt. für alle 9 Online-Seminare (3.-24. November 2020) und die Abschlusstagung (25. November 2020).

Den Zugang zum Online-Seminar erhalten alle Teilnehmenden nach Ticketkauf in einer gesonderten E-Mail wenige Tage vor Seminarstart.

16.00 Uhr

Begrüßung

Moderator: Jan Gerbitz, ZEBAU GmbH

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Jan Gerbitz
ZEBAU GmbH

16.10 Uhr

Nachhaltiges Bauen mit recycelten Baustoffen – eine Herausforderung für Unternehmen in Deutschland

Referent: Martin Oldeland, B.A.U.M. e. V.

 

Dieser Beitrag fragt nach der Bedeutung von Nachhaltigkeit im Gewerbebau. Warum muss eine unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategie konsequenterweise auch für die Bauaktivitäten und verwendeten Baustoffe gelten? Mit Praxisbeispielen zeigen Unternehmer, warum und wie nachhaltige Baustoffe in eigenen Gebäuden eingesetzt wurden.

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Martin Oldeland
B. A. U. M. e. V.

16.45 Uhr

Mehr Nutzfläche und weniger Energieverbrauch durch Vakuumdämmung

Referent: Ronald Ellebrecht, va-Q-tec AG

 

Leben in der Stadt, arbeiten um die Ecke, dämmen mit Vakuumpaneelen: ein Dreiklang, dem die Zukunft gehört. In dem höchsten Wohngebäude Deutschlands, dem  Grand Tower Frankfurt, wurde eindrucksvoll gezeigt, wie die va-Q-tec AG mit Ihren Produkten Ihren Beitrag zu Nachhaltigkeit leistet.

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Ronald Ellebrecht
va-Q-tec AG

17.15 Uhr

Die Vielfalt der Fördermöglichkeiten von nachwachsenden Baustoffen durch das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe (FPNR)

Referentin: Anne Warda, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

 

Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung im Bereich der nachhaltigen Erzeugung und der Nutzung nachwachsender Ressourcen seit 1993. Weiterentwicklung der nachhaltigen Bioökonomie. Neue Chancen und Perspektiven für den Industriestandort Deutschland und für die Entwicklung der ländlichen Räume.

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Anne Warda
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

17.55 Uhr

Mein Plusenergiehaus mit Strohdämmung: Bau- und 7 Jahre Betriebserfahrung

Referent: Prof. Dr.-Ing. Benjamin Krick,
Passivhaus Institut und h_da University of Applied Science, Darmstadt

 

Am Beispiel des Wohnhauses Krick wird gezeigt: auch mit naturnahen Materialien lassen sich Plusenergiehäuser realisieren. Dass der Strohballenbau aus der Experimentierphase heraus ist, wird anhand eines Strohballen-Bohlenständerbau vorgestellt, der in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Strohballenbau im Interreg-Projekt UP STRAW entstanden ist.

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Prof. Dr.-Ing. Benjamin Krick
Passivhaus Institut und h_da University of Applied Science

18.40 Uhr

Beton – nicht schwarz, nicht weiß – eben grau. Eine Analyse über den Einsatz von Stahlbeton im Hochbau aus Sicht eines nachhaltigen Umgangs mit Beton

Referent: Hartmut Fach, DW Systembau GmbH

 

Stahlbeton galt lange Zeit als Alleskönner und „Wunderwaffe“ auch für schwierigste Bauaufgaben. Als sauberes Naturprodukt über alle Zweifel erhaben. Allein über die Optik ließ sich streiten, was man aber auch auf die schlechte Architektur abwälzen konnte. Seit einigen Jahren steht Zement und damit Beton aus ökologischer Sicht in der Kritik. 6%-8% aller menschlich verursachten Treibhausgase, die für den Temperaturanstieg und den damit einhergehenden Klimawandel hauptverantwortlich sind, stammen aus der Zementproduktion. Wenn man das weiß, stellt sich doch die Frage, warum Beton trotzdem so viel eingesetzt wird und weltweit der meistverkaufte Baustoff ist?

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Hartmut Fach
DW SYSTEMBAU GMBH

19.10 Uhr

Ende der Veranstaltung

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